Schlammbehandlung
• Klärschlammverbrennung
Seit Jahrzehnten ist die Reinigung von kommunalen und industriellen Abwasser in einer Abwasserreinigungsanlage gesetzlich vorgeschrieben. Der dabei anfallende Klärschlamm aber entwickelt sich aufgrund von Einschränkungen in der landwirtschaftlichen Nutzung als auch in der Limitierung von Deponieraum zu einem ungeliebten Rest, der zunehmend unverwertbar wird. Die stationäre Wirbelschicht hat sich seit mehreren Jahren zur Verbrennung von Klärschlamm bewährt. Aus diesem Grund ist die überwiegende Anzahl der modernen Verbrennungsanlagen mit stationären Wirbelschichtöfen ausgerüstet. Sie zeichnen sich durch einen sehr gute Wärmeübertragung aus, wodurch die heutigen strengen Emissionsgrenzwerte gezielt eingehalten werden können.
Eine erprobte und umweltverträgliche Verwertungsmöglichkeit von Klärschlämmen aus dem kommunalen Bereich stellt die Monoschlammverbrennung dar. Eine solche Schlammverbrennungsanlage setzt sich aus den folgenden Verfahrensschritten zusammen:
- Entwässerung / Vortrocknung
- Verbrennung in der Wirbelschicht
- Abwärmenutzung mit Stromerzeugung und/oder Wärmeauskopplung
- Rauchgasreinigung
Neben der primären Aufgabe der Entsorgung des Klärschlamms kann durch Ausnutzung der latenten Wärme des Prozesses Strom erzeugt oder Fernwärme ausgekoppelt werden, was einen Beitrag zur Schonung fossiler Energieressource leistet.
Aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit auf dem Gebiet der Schlammverbrennung kann die BAMAG WTE auf weitreichende Erfahrungen aus einer Vielzahl von Verbrennungsanlagen zurückgreifen.



